HELI-ART

Helicopter Action Painting by Heiner Börger



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Was ist HELI-ART

12 Apostels and the Spirit of God, Kapstadt, Südafrika

HELI-ART ist eine spektakuläre Form des Action Paintings und weltweit einzigartig. Die Kunstwerke, die dabei entstehen (sog. „Heli-Paintings“), sind im Grunde genommen nichts anderes als Flugspuren, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn der deutsche Künstler Heiner Börger erschafft diese Werke mit dem Helicopter. Das klingt zunächst vielleicht etwas verrückt. Doch diese außergewöhnliche Produktionsweise hat der modernen Kunst eine ganz neue, wilde und äußerst interessante Perspektive hinzugefügt.

Heiner Börgers Heli-Paintings sind faszinierende Kunstwerke, die mit konventionellen Mitteln so nie entstehen würden. Flüssige Farben, ein hochmotorisierter Helicopter, stürmischer Rotorwind, sanft gesteuerte Kufen und die pure Natur sind die kontrastierenden künstlerischen Mittel dieser atemberaubenden Kunstform.

Die Leinwände werden zunächst auf dem Boden fest verankert und mit flüssigen Farben getränkt. Dann fliegt Heiner Börger mit dem Helicopter lautstark darüber hinweg. Er schwebt, hält inne, landet, schlägt Kapriolen und lässt die leuchtenden Farben wahrlich vibrieren. Dass ein tonnenschwerer Helikopter auf einer 10 Kilo leichten Leinwand landet, ist eine fliegerische Präzisionsarbeit. Dass dabei noch eine tief bewegende Bildwelt entsteht, ist künstlerische Meisterschaft.

Heiner Börger setzt mit diesem flugartistischen Schauspiel stets thematische Konzepte um. Häufig arbeitet er dabei vor imposanten Natur-Kulissen. So inspirierte ihn z.B. Kapstadts Gebirgskette „The 12 Apostels“ zu seinen zwölf einzigartigen HELI-ART-Aposteln. Die glitzernde Spielerwelt von Las Vegas spiegelt sich in den Serien „Joker“ und „Goldstrike“ wider, die in der Wüste vor den Toren der Spielerstadt entstanden sind. In anderen, intensiv eisig blau modulierten Paintings wird das weltweite Abschmelzen der Gletscher thematisiert.

Heiner Börgers Kunstproduktionen sind immer auch als Abbild und Spiegel unserer Zeit zu verstehen: hochtechnisiert und von Superlativen lebend. Der Künstler setzt den Begriff des „Action-Painting“ damit wortwörtlich und konsequent in die Tat um. Jedes Bild erzählt seine ganz eigene Geschichte. Markantes Element sind dabei die Farbspuren der Hubschrauber-kufen. Sie geben Zeugnis davon, wie auf der Leinwand tatsächlich einmal ein Helicopter gelandet ist. Aufgewirbelte Gräser, Blüten, Steinchen oder Sand verschmelzen auf der Leinwand mit den leuchtenden Farben zu einem einzigartigen abstrakten Abbild der Umgebung. HELI-ART wird damit zur künstlerisch-philosophischen Symbiose von Mensch, Technik, und Elementen der Natur.

Heiner Börger setzt sich mit seiner ab 2014 geplanten Werkserie „Think about Freedom“ mit dem Thema Freiheit auseinander und überfliegt dafür bewusst und demonstrativ Grenzen. Denn Freiheit impliziert immer auch den Begriff der Grenze und beides wird erst im Miteinander wirklich erfahrbar. Grenzen schaffen Identität und Zugehörigkeit. Sie widersprechen der Gleichheit, schaffen hingegen Vielfalt. Sie bilden Orte der Veränderung, des Wechsels von Regeln, Gebräuchen, Sprachen. Grenzen können Freiheit einschränken, aber auch garantieren. Und sind sie nicht auch eine Voraussetzung für die Freiheit?

Das Fliegen mit dem Helicopter ist für Heiner Börger der Inbegriff der Freiheit in der Luft. Fliegend setzt er sich über Grenzen hinweg und macht gleichzeitig auf sie aufmerksam. Mit seiner HELI-ART umspielt, umfliegt, ja verweht Heiner Börger geradezu das Thema Freiheit und gibt uns damit sehr ungewöhnliche Denkanstöße.

Der Künstler -
Dr. Heiner Börger

Der Künstler Heiner Börger

Dr. Heiner Börger - Künstler und Pilot, geboren 1960 in Duisburg. Sein Studium der Gesellschaftskommunikation und Gestaltung an der Hochschule der Künste in Berlin (unter anderem bei Prof. Wolfgang Krebs) vollendete er 1986 in einer Zeit, in der das freie Berlin Deutschlands noch „West-Berlin“ hieß und sich inmitten der unfreien DDR-Diktatur befand, abgeschottet durch die Mauer. Heiner Börger ließ sich vom künstlerisch liberalen Klima Berlins begeistern und erlebte selbst am 9. November 1989 den Tag der Maueröffnung live dort vor Ort. Nach seiner Dissertation bei Prof. Posner-Landsch gründete er eine Event-Agentur in Frankfurt. Dort setzte er sein kreatives Talent als Produzent und Regisseur bei Live-Inszenierungen, Film- und Musikproduktionen ein. Neben der künstlerischen Arbeit verwirklichte er 1998 auch seinen zweiten großen Traum: die Pilotenausbildung. Nach einer intensiven Phase des Fliegens als Helicopterpilot entwickelte er dann Anfang 2000 die Idee, Kunst und Fliegen zu verbinden. Inspiriert von Aktionskünstlern wie Jackson Pollock oder Jean Claude Christo begann er, eine ganz eigene Kunstform zu kreieren: „HELI-ART“. Dabei schafft der Künstler mit dem Helicopter spektakuläre Kunstwerke an weltweit symbolischen Orten und Landschaften.

TimelineTimelinechronologie

ProduktionenProductionProductions

2013/2014 Think about Freedom

Candy Drop Reloaded 2009

Der Äquator - Breitengrad Null.

Mit einer Länge von 40.075 km ist er die längste Grenzlinie der Welt – und damit genau der richtige Ort für Heiner Börger, seine Werkserie „Think about Freedom“ zu beginnen.

Äquator bedeutet übersetzt „Gleichmacher“. Er teilt die Erde in die Nord- und die Südhalbkugel. Wenige Kilometer nördlich von Nanjuki, Kenia, verläuft er vor der imposanten Kulisse des Mount Kenia.

Kunst-Ziel für 2014 – der Äquator

Genau dort wird der Künstler auf beiden Seiten dieser Grenzlinie Leinwände positionieren. Während des Kunst-Events wird er dann mit dem Hubschrauber immer wieder den Äquator überqueren und jeweils sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel auf den Leinwänden aufsetzen. Mit den Kufen werden Farb-Elemente der Werke von beiden Seiten der Erde gegenseitig übertragen. Heiner Börger versteht diese Farb-Übertragungen symbolisch als gegenseitigen Austausch, als Beeinflussung, Bereicherung, Beflügelung - und als gemeinsame Entwicklungsmöglichkeit für ein neues Ganzes.

Flugheld Gail Halvorsen mit Heiner Börger 2009

Die Idee zu “Think about Freedom“ ist eine konsequente Weiterentwicklung der bisherigen künstlerischen Arbeit von Heiner Börger. Das 60. Jubiläum der Berliner Luftbrücke im Jahre 2009 war für ihn schließlich die Initialzündung, um seine bisherige Kunstform in diese besondere Richtung zu lenken.

Heiner Börger hatte die große Ehre, Gail Halvorsen, einen der Rosinenbomber-Piloten, der nach dem 2. Weltkrieg die Luftbrücke selber mitgeflogen hatte, persönlich kennenzulernen. Anlass war ein ganz besonderer gemeinsamer fliegerischer Einsatz auf der Air Base der US Air Force in Wiesbaden. Dort, wo die Luftbrücke einst startete, flogen die beiden zusammen einen original „Candy Drop“, jedoch nicht mit einem Flugzeug, sondern erstmalig mit einem Hubschrauber! Von Börger pilotiert, warf der inzwischen 84jährige Gail über einer begeisterten Menschenmenge von 30.000 Zuschauern genau wie damals Kaugummis und Schokolade an Taschentuch-Fallschirmen ab – zum Gedenken an die bis heute einzigartige und weltbedeutende Pionierleistung der Alliierten.

Heiner Börger beschreibt ein für ihn wegweisendes Gespräch mit Gail so:
“Before boarding the helicopter I had a chat with Gail – it was about flying and freedom. Gail said to me: "Heiner, you know, I always flew for the great fun of real freedom, and back then when I did those flights for the air-lift and dropped the candies for the kids, I was about your age! It was at this time that I learned something very important: I learned that freedom also means responsibility and commitment!"

I was moved by Gail´s words as I said: "I understand you and as a younger German will be forever grateful to you for sharing your experience with me! And after several moments of contemplation, I said to him: So let´s go and fly for freedom now!" Gail smiled at me and nodded. We then went on board the aircraft and performed the world´s first Candy Drop from a helicopter!”

2012 Gold Strike, Las Vegas Valley, USA

Produktion mit Wüstenstaub:  Goldstrike in Las Vegas

Knallige Farben, so bunt wie Las Vegas selbst! Das besondere Klima mit Sonne, Wind und Wüstenstaub ließ die Farben extrem schnell trocknen und aufbrechen. Eine symbolische Dollarnote liegt in jedem Painting, überströmt von Farbe, man entdeckt sie nur bei genauem Hinsehen.

Die Werke entstanden direkt vor dem inspirierenden Schauplatz der Spielcasinos in Las Vegas.

So wie die Farben der Symbole verschwimmen, wenn sich die Rollen der Slotmachines drehen, verschwimmen durch den Wind der Rotoren die Farben auf der Leinwand. Die Landungen auf den Paintings versinnbildlichen den Wunschtraum der Spieler, die Rollen an der richtigen Stelle anzuhalten zu können.

Heiner Börger präpariert die Kunstwerke

Zwei magische Serien zeigen diesen Prozess: „The Gamble“ und 7 Monate später „The Joker“. Denn Heiner Börger kam nach dem ersten „Strike“ noch einmal zurück. So wie ein Spieler, der, nachdem er alles verspielt hat, sich noch ein letztes Mal Geld besorgt, um nun alles auf eine Karte setzen. Dieses zweite Set entstand an der gleichen Location in Las Vegas.

Geschafft: die Goldstrike-Paintings sind fertig

Und diese Joker sind echte Joker! Neongelb, magentafarben und ultraviolett zeichnen sich faszinierende Wüstenlandschaften auf den farbüberströmten Paintings ab. Wie durch Zauberhand geschaffen, funkeln und glitzern die Oberflächen. Traum oder Wirklichkeit? Schein oder Sein? Das weiß man in Las Vegas nie so genau…

2011 Individual Artworks, Deutschland

Magisch: Goldstaub als Finish für die Paintings

Das Gute an handgemachten Dingen ist, dass sie die Spuren ihrer Entstehung sichtbar in sich tragen. Und trotz aller Perfektion finden sich oft charmante minimale Abweichungen von der Norm.

Manchmal geht auch etwas schief. Das ist bei HELI-ART nicht anders. Auch wenn hier „Hand-made“ eigentlich „Helicopter-made“ heißen müsste. So entstand zum Beispiel das Werk „ohne Titel mit Schmiss“. Setzt der Helicopter nur eine Spur zu fest auf der Leinwand auf oder ist die Kufe verkantet, dann bricht der Keilrahmen oder - wie bei diesem Gemälde - die Leinwand reißt auf. Trotz oder gerade deswegen ist dieses Helipainting ein ganz besonderes Kunstwerk. Zeigt es doch die Risiken von HELI-ART und die Wichtigkeit von Präzision neben all der künstlerischen Arbeit.

Ab zum Trocknen: Assistenten tragen ein Painting Farb-Präparation

2010 Individual Artworks, Deutschland

Riskant! Die Kufen des Helicopters setzen auf den Paintings auf

„Be Square“: eine 3-teilige Serie, die - wie fast alle Paintings von Börger - in All-over-Technik produziert wurde. Bei dieser Technik, die in den 60er Jahren von Action Painting-Star Jackson Pollock etabliert wurde, gibt es kein Oben, Unten, Rechts oder Links. Jede Stelle der Oberfläche ist gleichberechtigt. Die quadratische Form der Paintings unterstreicht diese Philosophie, denn auf diese Weise gibt es auch keinerlei Unterschiede in den Kantenlängen, die möglicherweise eine räumliche Orientierung induzieren würden.

Die drei Werke lassen sich einzeln, aber auch als Triptychon hängen. Eines der Paintings weist einen Schmiss auf, einen kleinen Riss in der Leinwand, entstanden bei einer wohl etwas unvorsichtigen Landung. Die ungewöhnlichen grün-orangenen Farben mit den gelben Kufenspuren lassen verschiedenste Interpretationen zu – wozu der Titel ja auch einlädt, denn er kann sich sowohl auf die Form, als auch auf den Inhalt beziehen. Denn square heißt im Englischen sowohl „quadratisch“ als auch „ein bisschen exzentrisch”. „Be Square“ als künstlerische Lebensphilosophie?

Ein Kamerateam filmt Heiner Börger in Kapstadt Handarbeit und HELI-ART

2009 Timeflight, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Die Timeflight-Serie entstand zwischen 2 und 3 Uhr nachts

Ein Projekt zum Thema Zeit, bestehend aus 24 Einzel-Paintings, analog zu den 24 Stunden des Tages.

Angeordnet wie das Ziffernblatt einer Uhr entstand diese Werkserie in ganz genau einer Stunde bzw. in ganz genau keiner Stunde – je nachdem, wie man es nimmt. Denn der Entstehungsprozess fand während einer jener magischen Stunden statt, in denen die Zeiger unserer Uhren für sechzig Minuten angehalten werden und die Zeit scheinbar stehen bleibt: genau zum Zeitpunkt der Rückstellung von Sommer- auf Winterzeit am 23. Oktober 2009 um 02:00 Uhr nachts.

Zu dieser Stunde taucht das Fehlen des Sonnenlichtes unsere Welt in tiefe Schwärze. Antizipierend dazu bestehen die Farben des Time Flights aus dem ganzen satten Spektrum des Sonnenlichtes. Tiefes Blau steht für die Nachtstunden, Grün und Türkis zeigen die frische Morgenstimmung an, Gelb markiert die Mittagszeit, Orange steht für den Nachmittag und intensives Rot lässt den Tag in warmen Tönen zu Ende gehen.

Mit goldgetränkten Kufen landete der Künstler einmal auf jedem der 24 Bilder, analog zum Stundenzeiger einer Uhr.

Es war regnerisch und kalt während dieses Kunst-Events. Die Farben brauchten sehr lange, um zu trocknen. Dadurch besitzen die Werke des Time Flights eine ganz besonders dichte Pastosität. Ein schönes Beispiel dafür, wie die natürlichen Umgebungszustände und die Elemente sich abstrakt in den HELI-PAINTINGS widerspiegeln.

2008 The Glaciers, Deutschland

Eine Kufenspur auf dem Gletscher

Eine neunteilige Serie, die die Grund-Idee von HELI-ART auf den Punkt bringt: das Zusammenspiel von Natur, Mensch und Technik. Im Guten wie im weniger Guten.

Was passiert, wenn Menschen mit ihren technischen Erfindungen in die Natur eingreifen? Damit beschäftigt sich die Serie „The Glaciers“, die in drei Phasen das Abschmelzen der Gletscher beschreibt.

Kühle Blautöne führen in die eisige Bergwelt. Eis scheint auf den dichten Farboberflächen zu vibrieren, man ahnt förmlich, wie es bricht, kracht und schmilzt. Jedes Farb-Ensemble steht für einen anderen Schmelz-Zustand.

Die Kufenspuren diagonal im Bild symbolisieren den Eingriff des Menschen in die Natur. Mal sind sie markant, wirken fast brutal, manchmal eher zart und fast unscheinbar. Dennoch sind die Spuren überall deutlich zu sehen und auf den Oberflächen nicht rückgängig zu machen. Weder in der Natur noch auf dem Painting.

Hochkonzentriert: Heiner Börger im Helicopter Der Helicopter schwebt über den Leinwänden
 

2008 Red Monks, Taunus, Deutschland

Die Entstehung dieser Serie beruht auf einer geheimnisvollen Überlieferung aus dem späten Mittelalter. Es muss etwa das Jahr 1508 gewesen sein.

An einer alten Mühle, in einem tiefen Tal inmitten der Wälder des Taunus gelegen, trug es sich damals zu, dass die kleine Tochter des Müllers eines Nachts nicht schlafen konnte. Der Vollmond erhellte die dunklen Wälder ein wenig und so beschloss das Mädchen, einen kleinen nächtlichen Spaziergang zu machen.

Unweit des Hauses entdeckte es mitten in der Nacht einige geschäftige Gestalten. Sie trugen purpurrote Mönchs-Kutten und hatten es offenbar ziemlich eilig. Still und leise verschwanden sie einer nach dem anderen in der Scheune, einem kleinen Anbau der Mühle.

Neugierig geworden, näherte sich das Mädchen dem Gebäude und warf einen Blick durch das Schlüsselloch der verschlossenen Tür. Im flackernden Licht einiger Kerzen sah es die roten Mönche ihre Taschen ausleeren. Unzählige goldene Münzen kamen zum Vorschein und unter ihren Roben hatten einige der Mönche noch weitere goldene Schätze versteckt. Das Mädchen klopfte an die Tür. Doch das verschreckte die Mönche und wie von Zauberhand löste sich die ganze Szenerie auf und verschwand vor den Augen des Mädchens.

Am nächsten Morgen erzählte das Mädchen sogleich seinem Vater von der Entdeckung. Zusammen sahen sie in der Scheune nach. Doch alles, was sie fanden, waren ein paar verloschene Kerzenstummel… Die roten Mönche waren nie mehr gesehen, geschweige denn das viele Gold.

Inspiriert von dieser Geschichte produzierte Börger anlässlich ihres 500. Jubiläums vier „Red Monks“.

Abstrakt schimmern die Farben Rot und Gold wie in nächtlicher Dunkelheit und entführen in die Welt der Phantasie. In der Überlieferung zerstört das Klopfen des Mädchens die Phantasiewelt. In den Paintings sind es die Spuren der Landung, die der Phantasie die Realität entgegensetzen.

 

2007 The 12 Apostels and the Spirit of God, Kapstadt, Südafrika

Anflug auf die 12 Apostel in Kapstadt
Die Apostel bekommen „ihre“ Kufenspur
Happy: Das HELI-ART Team nach der Produktion

Mit der Serie „The 12 Apostles & the Spirit of God“ interpretiert der Künstler ein berühmtes Wandgemälde der abendländischen Kunst: Leonardo da Vincis „The Last Supper“, im Original zu finden im Refektorium des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Milano.

Dabei nähert sich Heiner Börger nicht nur vom Motiv her dem italienischen Allround-Genie. Denn da Vinci ist auch derjenige, der mit seinen visionären Entwürfen eines Flugapparates mit Drehflügeln als absoluter Vorreiter der heutigen Helicopter-Technik gilt.

Vor der monumentalen Kulisse der Gebirgskette „The Twelve Apostles“ realisierte Heiner Börger im Jahre 2007 eine abstrakt-moderne Vision eines der bekanntesten Kunstwerke da Vincis und benutzte dabei den Hubschrauber, von dem da Vinci immer geträumt hatte.

2007 The Glorious Nine, Sigmaringen, Deutschland

Um die neun glorreichen Ritter rankt sich die Sage, dass sie ihre Festung voller Frauen und Kinder mit nur neun Mann gegen übermächtige feindliche Truppen so lange verteidigten, bis rettende Hilfe kam. Durch eine List waren die eigenen Leute zunächst an einen falschen Kampfplatz gelockt worden.

Die Machart dieser Serie steht für die Brutalität und Härte der mittelalterlichen Kämpfe. Metallisches Grau wie das der Rüstungen, jedoch kaum noch zu sehen vor lauter (Blut-)rot. Dazu Gräser und Halme als Spuren des Kampfplatzes.

Die schwarz gefärbten Kufen des Helicopters benutzte der Künstler wie Lanzen in einem Reiterkampf. Ungestüm flog er auf die Bildflächen los und hinterließ lange und tiefe Spuren, die sich in das triefende Rot förmlich eingruben. So wirken die „Glorious Nine“ außergewöhnlich kraftvoll, ja martialisch. Sie stehen für Kampfgeist, Mut und Tapferkeit.

2007 Icarus in the Sky, Deutschland

Ikarus wird durch den Helicopter künstlerisch zum Leben erweckt

Ikarus. Wenn nicht seine Flügel in der Sonne geschmolzen wären, wie weit wäre er wohl gekommen? Vielleicht hätte er diesen Anblick gehabt. Myriaden von Sternen und Galaxien: schimmernd, leuchtend, strahlend, sich selbst übertreffend in immer neuer Pracht.

Anflug auf Ikarus

Mystisches Gold auf tiefem Nachtschwarz inspirierte zu einem weiteren Diptychon, den „Synapsen“. Die Strukturen auf diesem Doppel-Werk sind wundersam verästelt und rätselhaft symmetrisch verzahnt. Sie schießen, rasen, zucken wie Gedankenblitze. Manche abrupt gestoppt, manche sich wiederholend und fortentwickelnd wie traumhafte Assoziationen im Schlaf. Einige Gedanken springen über zur anderen Seite, andere setzen sich drüben nur noch als vager Schatten ihrer selbst fort. Unendlich vieles ist zu entdecken. Phantastisch – im wahrsten Sinne des Wortes.

2006-2007 Individual Artworks Ein blauer Start

Blau war eine dominierende Farbe in Heiner Börgers ersten Phase. „Golden Lake”, “Lost in Blue”, “Grasshopper”: alles Werke in Blau.

“Manta Ray Blue”: Wellen schweben fühlbar über die Oberfläche. Mal leise und fast transparent, mal laut tosend mit samtiger Anmut. Wie ein Blick vom Meeresgrund nach oben: Licht schimmert durch die Oberfläche. Das Blau des Himmels färbt auch das Meer blau ein. Mantas werfen ihre fliegenden Schatten in die Tiefe. Die Gemeinsamkeiten der Elemente werden klar. Unter Wasser ist über Wasser: Halme und Landespuren verkehren die Welten.

Auch die Liebe ist blau – jedenfalls auch für den Künstler. Jeder kennt die Liebe und doch sieht jeder „sein Blau“ etwas anders und verbindet es mit den unterschiedlichsten Emotionen. Das spiegelt sich wider in diesem explosiven blauen Werk. Und so wie die Liebe ihre seelischen Spuren in unseren Herzen hinterlässt, hinterließen auch die Kufen des Helis ihre Schlieren, Flecken und Tupfen im tiefen Blau von „Landing in Love“.

2006 HELI-ART is born!

Eye Catcher! Das erste Heli-Painting entstand auf dem Tischnek, einer Hochebene im Schwarzwald. Nach mehreren Jahren des Experientierens mit Farben, Pigmenten und natürlich mit dem Helicopter funktionierte die Idee tatsächlich.

Wild, laut und ungestüm wie der Helicopter sind die Farben. Sanft, fast zart hingegen wirken die Spuren des Rotorwindes. Halme, Blüten und Insekten, eingeschlossen in der Farbe, bilden eine Entstehungs-Signatur. Die erste vorsichtige Landung hinterließ fast unscheinbar ihre Kufenspur in der Bildmitte. Die Leinwand hat dem Druck der Kufen standgehalten. Das Bild lebt und eine neue Kunstform ist geboren.

Die Mini-Paintings

Heiner Börger liebt es zu teilen! Deshalb produziert er bei seinen größeren Produktionen immer auch ein Painting, das später in viele kleine Teile zerschnitten wird. Eingerahmt und zertifiziert werden diese zu eigenen „Mini-Kunstwerken“.

Für viele Künstler wäre das ein No-Go. Doch Heiner Börger geht auch hier eigene Wege. Denn er möchte, dass sich alle, die HELI-ART und die Idee dahinter gut finden, einen Teil davon leisten können. So entstand die Idee für die Mini-Paintings und seitdem „fliegen“ aus einem großen Painting viele kleine Kunstwerke durch die Welt. Sie eignen sich als Geschenk oder für alle, die selbst gern ein Stück „Flugkunst“ besitzen möchten.

Bestellen Sie hier Ihr eigenes Mini-Painting als limitiertes Unikat - nummeriert und vom Künstler signiert!

HELI-ART SHOP

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Werden auch Sie Teil von HELI-ART und bestellen Sie hier Ihr eigenes Mini-Painting als limitiertes Unikat. Heiner Börger hat alle Kunstwerke eigenhändig nummeriert und signiert!

Ja, ich bestelle hiermit mein Mini-Painting zum Einzelpreis von 78 Euro.

Ihr eigenes Mini-Painting als limitiertes Unikat

HELI-ART Mini-Painting:
Größe: ca. 5 x 12 cm. Rahmengröße: 16 x 24 cm
Jedes Mini-Painting wird individuell aus der Leinwand geschnitten, deshalb variieren die Größen.
Alle Mini-Paintings sind in einem Lindenholz-Rahmen gefasst.



Die Bestellung ist inklusive kostenlosem Versand innerhalb der BRD.
Sie erhalten das Mini-Painting innerhalb von 10 Tagen per Post (DHL).
Dazu erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bequem per Überweisung begleichen können. Bei Nichtgefallen können Sie es innerhalb von 14 Tagen zurückschicken und wir erstatten Ihnen den gezahlten Betrag.

Raum wählen:Room selection:Choisir l'ambiance :

Ausstellungen

2014Redeker, Sellner Dahs, „Flugspuren“ München
2013Pic-art Gallery Dresden, HELI-Art by Heiner Börger
2013Galerie Ahtzic Silis, Kunstprojekt „Flores et Espinas“ Lyon, Frankreich
2012Summerlin Art Festival, Las Vegas, NV, USA
2012Dr. Christian Ludwig, Wiesbaden
2012Gold Strike, Las Vegas Valley, USA
2011Silberpalais Duisburg, Deutschland
2011Weingut Trenz, Johannisberg Deutschland
2010Castello Wohndesign „Adventure In Styling!“, Recklinghausen
2009Timeflight, Rheinland-Pfalz, Deutschland
2008The Glaciers, Bayern Deutschland
2008Red Monks, Taunus, Deutschland
2008City Office Mozartplatz, Frankfurt
200712 Apostels and the Spirit of God, Kapstadt, Südafrika
2007The Glorious Nine, Sigmaringen, Deutschland
2007Ikarus in the Sky, Deutschland
2006Stefan Graef, Private Opening After Work Gallery Preview, Frankfurt
2006Galerie Woalas, Lyon, Frankreich
2005Forum Töngesgasse, Duisburg Deutschland

Ausstellung zur Zeit:

Palais Thurn und Taxis, Frankfurt/Main
 4. August – 30. August 2014


« The Apostles and the Spirit of God »
bei Dr. Jürgen Roming, Kunstsammler und Kiefernspezialist Deggendorf
 10. Oktober 2014 – 9. Januar 2015

Preise

Preisliste

Entwicklung von HELI-ART

Was kostet Kunst? Ist ein Werk 100 Euro oder 100.000 Euro wert – und wieso? Die Preise am Kunstmarkt erscheinen oft absolut willkürlich und sind wenig plausibel. Häufig heisst es lediglich: ein Kunstwerk ist so viel wert, wie es bringt.

Viele Käufer und Sammler betrachten den Kauf von Boergers Werken als Investment. Sie kaufen oft mehrere Stücke einer Serie. Dabei spielt neben dem reinen Gefallen an einem Werk auch dessen Wertsicherheit und die Wiederverkäuflichkeit eine wichtige Rolle.

Vor diesem Hintergrund hat Heiner Börger seine eigene Verkaufspolitik entwickelt. Seine Preise sind plausibel, verständlich, nachvollziehbar und vor allem auch: vorhersehbar!

Jedes Werk hat zunächst seinen individuellen Entstehungspreis. Dieser setzt sich zusammen aus den tatsächlichen Kosten der Produktion und den anteiligen Kosten für Transporte, Lagerung und Ausstellungen.

Im Laufe der Zeit steigt der Preis eines jeden Werkes an.
Und zwar mit jeder neuen größeren Produktion um 8 – 20 %. Den genauen Wert bestimmt der Künstler in Abhängigkeit davon, wie bedeutsam der konzeptionelle Schritt der nächsten Produktion im Gesamtgefüge aller bisherigen Produktionen ist. Die kontinuierlich steigenden Preis-Levels spiegeln somit ganz konkret die konzeptionelle Fortentwicklung des Künstlers und seiner Werkserien über den Gesamtzeitraum seines Schaffens wider. Der aktuelle Verkaufspreis eines Werkes gilt also immer für die Zeit zwischen der letzten größeren Produktion und der nächsten.

News & Videos

Beiträge


 Pressemitteilung Kenia 2014

Filmografie:

Heiner Börger ist als Pilot für nationale und internationale Film-Produktionen tätig. Einige Referenzen der vergangenen zwei Jahre:

  • Die Bücherdiebin
    • Produktion: 20th Century Fox
    • Kamera: Adam Dale (Areal Director u.a. bei James Bond Skyfall und Mission Impossible 4)
    • 2014 im Kino
  • Deutsche Post Image Video
    • Produktion: Cobblestone Pictures, Berlin
    • Kamera: Dylan Goss (Areal Director u.a. bei Titanic)
  • Der Rhein von oben
    • 100 Std. Flugzeit mit Cineflex V14
    • Produktion: Vidicom, Hamburg
    • Regie: Peter Bardehle
    • Kamera: Klaus Stuhl
    • 2014 im Kino
  • Der Südwesten von oben
    • Produktion: Vidicom, Hamburg
    • Regie: Peter Bardehle
    • Kamera: Klaus Stuhl
    • Ostern 2014 im SWF
  • Hessen von oben
    • Hessischer Rundflunk
    • Regie: Susie Maass
    • Kamera: Christian Wiege
  • DTM Deutsche Tourenwagen Meisterschaft
    • Saison 2011 und 2012
    • Luft-Bilder vom Rennen, live aus dem Heli, für TV-Übertragung an allen großen bekannten Rennstrecken
  • 24h-Rennen 2011, 2012, 2013
    • Luftbilder, live vom Nürburgring, für TV-Übertragung
  • Weitere Kameramänner:
    • Alexander Kaiser, Erasmus de Grande, Stefan Urmann
  • Sind Sie interessiert an HELI-ART Kunstwerken?
  • Planen Sie eine Ausstellung mit HELI-ART?
  • Oder möchten Sie Heiner Börger für ein eigenes Kunstevent buchen?

Gerne können Sie uns auch ein Foto Ihrer Räume zusenden. Wir montieren Ihr Lieblings-HELI-ART Painting für Sie zur Probeansicht hinein.

Wir freuen uns über Ihren Kontakt!

Ihre Anfragen richten Sie bitte an:

Dr. Heiner Börger - Heli-Art

Claudia Servaty M.A.
Künstlerische Leiterin HELI-ART
Mobil: +49 (0)173-354 8601
E-Mail: cs@heinerboerger.de

Postanschrift: Große Bockenheimer Str. 24
60313 Frankfurt am Main

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

Heiner Börger
Große Bockenheimer Straße 24
60313 Frankfurt am Main

Telefon: 01783335000
E-Mail: hhhbb@web.de

Konzept und technische Betreuung: OpenDialog GmbH

Bildquellen:
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